Atemtherapie

Mit der Atemtherapie unterstütze ich Sie bei:

  • Folgen einer Covid-Infektion
  • Lungenerkrankungen wie Asthma, Chronisch-Obstruktive Bronchitis und Emphysem
  • Herzrhythmusstörungen
    Verdauungsstörungen
  • Migräne
  • und anderen Gesundheitsstörungen
  • Krankheitsvorbeugung und Entspannung
  • Effektiverer Einsatz des Atems von Sängern, Musikern und Sprechern

Warum Atemtherapie?

Seit der Corona-Pandemie ist das Thema Atmung präsenter geworden.

Menschen mit Atemproblemen infolge einer Covid-Infektion, einer Lungenerkrankung wie Asthma, Emphysem oder chronisch-obstruktiver Bronchitis, aber auch mit Herzrhythmusstörungen und mit psychischen Problemen profitieren von einer gezielten Arbeit an ihrer Atmung bzw. einer Atemtherapie.

Dass ein effektives Atmen für Musiker und professionelle Sprecher eine notwendige Voraussetzung ist, ist ebenfalls einleuchtend.
Doch auch jeder andere profitiert von einem Atemtraining: Regelmäßig geübt, wird dadurch die Körperhaltung verbessert, die Stimme gefestigt, Lungenerkrankungen vorgebeugt sowie ein gesundes Körperbewusstsein gefördert. Und nicht zuletzt führt die Beschäftigung mit dem eigenen Atem zu einer angenehmen Entspannung.

Wie wirkt Atemtherapie?

Die meisten Menschen atmen nicht optimal, häufig verursacht durch Einflüsse in der Kindheit oder Stress. Der wichtigste Atemmuskel, das Zwerchfell, soll sich aber seiner natürlichen Anlage entsprechend frei bewegen können, so dass der ganze Rumpf (auch mit seinen hinteren Anteilen) in die Atmung einbezogen wird. Dies erreicht man durch gezielte Atem– und Körperübungen, mit denen die verschiedenen an der Atmung beteiligten Körperteile erfahren und die Köperhaltung verbessert werden. Dann kann sich eine optimale Atmung einstellen, mit der alle Lungenanteile durchlüftet werden. Bei der Atemarbeit nach Scheufele-Osenberg/Dr. Parow wird der Atemvorgang also gezielt beeinflusst und verbessert. Wir werden ausgeglichener und können Atem und Stimme gezielt und mit einer effektiven elastischen Spannhalte („Stütze“) zum Singen, Sprechen oder Spielen eines (Blas-) Instrumentes einsetzen.

Die Methode Dr. Parow/Scheufele-Osenberg

Ich wende die Methode von Margot Scheufele-Osenberg und Dr.med. Julius Parow an, siehe Studienbuch Musik "Die Atemschule" von M. Scheufele-Osenberg. Schott Verlag Mainz, ISBN 3-7957-8705-X, Best.-Nr. ED 8705. Dr. med. Julius Parow (1901-1985) war Arzt und entwickelte seinen Ansatz der Atemtherapie während der Arbeit mit asthmakranken Kindern. Margot Scheufele-Osenberg (1913-2005) war ursprünglich Schauspielerin. Sie entwickelte die Atemtherapie weiter, insbesondere in Hinblick auf deren Bedeutung für Künstler. In Düsseldorf leitete sie ein Ausbildungsinstitut, das seit 2003 unter dem Namen "atemart" in Osnabrück von Ruth Brüne weitergeführt wird. Die Atmung nach diesem Ansatz steht im Gegensatz zu vielen anderen derzeit vertretenen Richtungen. Grundsätzlich wird der Schwerpunkt auf die Ausatmung gelegt, da der Großteil der heutigen Bevölkerung eher zuviel Luft ein- als ausatmet. Die eingeatmete Luft soll "von alleine" einströmen durch das Weiten des entsprechenden Körperraumes. Es wird unterschieden zwischen der "Normalatmung" im alltäglichen Leben und der "Arbeitsatmung" beim Sprechen, Singen oder Musizieren.